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Interview mit SCHWÄBISCHE TAGBLATT
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Für eine starke Gemeinschaft
Schwäbisches Tagblatt | 2. Oktober 2026 | Von Stephan Gokeler
Daniel Gruner möchte Bürgermeister von Dettenhausen werden. Der 51-jährige Bankkaufmann und selbstständige Immobilien- und Finanzierungsberater lebt seit 20 Jahren in der Gemeinde. Sein Ziel ist es, die Gemeinschaft zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger stärker in Entscheidungen einzubeziehen.
Bürgernähe und persönlicher Austausch
Als Vorsitzender des Freibad-Fördervereins engagiert sich Gruner bereits seit mehr als zehn Jahren für das Dettenhausener Freibad. Die Erfahrungen aus dieser ehrenamtlichen Tätigkeit möchte er auch in das Bürgermeisteramt einbringen. Besonders wichtig ist ihm, den Menschen zuzuhören, ihre Anliegen ernst zu nehmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Gemeindeentwicklung mit Augenmaß
Beim geplanten Neubaugebiet Westerwiesen äußert Gruner Bedenken hinsichtlich der Erschließung, der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und der Bezahlbarkeit des entstehenden Wohnraums. Er spricht sich dafür aus, zunächst vorhandene Baulücken zu nutzen.
Weitere wichtige Themen sind für ihn die Schulsanierung, die finanzielle Situation der Gemeinde und die Aufwertung des Dorfplatzes. Welche Projekte Vorrang haben, möchte er gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern festlegen.
Erfahrung und neue Perspektiven
Seine berufliche Erfahrung in der Finanzwirtschaft und seine Führungserfahrung sieht Gruner als Grundlage für das Bürgermeisteramt. Den Blick von außen auf die Verwaltung betrachtet er als Vorteil, um Entscheidungen unvoreingenommen treffen zu können.
Seine Motivation fasst er so zusammen:
„Ich bin jemand, der gerne anpackt, auf die Menschen zugeht und sie motivieren kann.“
Daniel Gruner möchte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft Dettenhausens gestalten.
